Unter demselben Regen

13,95 

Beschreibung

„Ankommen bei dir selbst“, stand auf der Broschüre. Mira hatte fast laut gelacht. Als wäre das ein Ort, an dem irgendwer ankommen wollte.

Vier Fremde gehen die letzten hundert Kilometer auf dem Jakobsweg bis nach Santiago. Eine ausgebrannte Pflegerin, die nicht sucht, sondern flieht. Ein Witwer, der den Weg geht, den seine Frau nie gehen konnte. Eine Managerin, die selbst das Gehen noch optimiert. Und ein Junge, der die Kamera zwischen sich und die Welt hält. Kein Mord, kein großes Drama, keine große Bekehrung – nur Regen, Blasen, lange Gespräche und das langsame Gefühl, dass etwas leiser wird im Inneren.

  • Ein Buch, in dem man landen kann. Kein Cliffhanger, kein Tempo. Dafür das seltene Gefühl, dass etwas zur Ruhe kommt. Für alle, die vom Lärm der Gegenwart müde sind.
  • Der Jakobsweg, wie er wirklich ist. Die letzten hundert Kilometer von Sarria nach Santiago: Herbergen, Pilgermenü, „Buen Camino“. Nah, sinnlich und echt erzählt.
  • Vier Fremde, vier Blickwinkel, ein Weg. Eine ausgebrannte Pflegerin, ein trauernder Witwer, eine getriebene Managerin, ein junger Mann mit der Kamera. In einem der vier findet sich jeder wieder.
  • Ehrlich statt erbaulich. Keine große Bekehrung, kein billiger Trost. Ein Roman, der die Sinnfrage ernst nimmt und offenlässt. Leise, klug, ohne Kitsch.
  • Zum Heiligen Jahr 2027. Und als Geschenk. Der Roman zum Compostelanischen Heiligen Jahr 2027: für alle, die den Weg gegangen sind, ihn planen oder von ihm träumen. Ein stilles Geschenk für Suchende, Erschöpfte und Pilger.

Für wen dieses Buch ist: Für Leserinnen und Leser, die vom Tempo der Gegenwart müde sind. Für alle, die den Jakobsweg im Herzen tragen – ob gegangen, geplant oder erträumt. Für Menschen in Erschöpfung, Trauer oder Umbruch. Und für alle, die einen leisen, klugen Roman einer lauten Geschichte vorziehen.

Fünf Tage, ein Weg, vier Menschen, die einander nichts sein wollten und es dann doch wurden. Am Ende steht keiner mehr dort, wo er losging. Und keiner ist ein anderer geworden. Die ganze Geschichte steht im Buch.

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